Wieder leben können

Der Fokus liegt auf dem Wohnungsbau: Seit 2014 hat die Regierung aus CSU und SPD die Rekordsumme von 870 Millionen Euro auf fünf Jahre für den geförderten Wohnungsbau zur Verfügung gestellt. Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften wurden mit 200 Millionen Euro gestärkt. Mehrere Hundert neue städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für die schnellere Ausbringung von Baugenehmigungen und Bebauungsplänen. Wir stehen für eine Konzeption der Mitte, für eine ausgeglichene Wohnbauentwicklung mit Augenmaß – mit einer klaren Ausrichtung an Sozialer Marktwirtschaft und Eigentum.

Denn wir wollen nicht London oder Paris werden. Wir setzen auf Anreize und auf Investitionen in die Zukunft: Kein Mietendeckel, kein Klassenkampf zwischen Vermietern und Mietern, keine Vergesellschaftung privater Unternehmen, keine Enteignungen. Die CSU lehnt beide Extreme ab, den Wohnungsbau um jeden Preis ebenso wie einen generellen Wachstumsstopp. Dieser würde für den Mittelstand in der Stadt das Ende bedeuten, Arbeitsplätze vernichten und den Wohlstand verringern. Der erste Ansatz zur Bekämpfung der Wohnungskrise muss immer ein marktwirtschaftlicher Ansatz sein, also mehr Entwicklungsflächen für Wohnen und Gewerbe, mehr Wohnungsbau – immer mit Blick auf ein hohen architektonischen Anspruch, um den Charakter unserer Stadt zu bewahren.

  • Qualitative Stadtentwicklung, die sinnvoll Wohnraum schafft
  • Kein Klassenkampf zwischen Mietern und Vermietern
  • Erhaltung von Münchens Gartenstadtcharakter
  • Schaffung weiteren Wohnraumes durch Nachverdichtung
  • Verkleinerung von Abstandsflächen in Innenstadtlagen
  • München +2: Aufstocken bestehender Gebäude und höhere Bauten zur Wohnraumgewinnung – da, wo es passt
  • Beschleunigung von städtischen Genehmigungsprozessen
  • Finanzielle Anreize für Hauseigentümer bei Ausbauten
  • Herausragende und ästhetisch ansprechende architektonische Leuchtturmprojekte für ein besonderes München
  • Kreativität und Mut bei Lösungen für Baulandgewinnung
  • Keine Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen (SEM)
  • Stadtentwicklung mit dem Umland zugunsten besserer Wohn-, Sozial- und Infrastruktur
  • Erhaltung und Schaffung von Grünflächen und grüner Infrastruktur
  • Energieeffiziente, fassadenbegrünte und nachhaltige Neubauten
  • Kooperation mit Unternehmen bei Schaffung von Betriebswohnungen
  • Einführung eines kommunalen Wohngelds für individuell nicht leistbare Mieten
  • Weiterer konsequenter Ausbau des städtischen Wohnungsbaus
  • Förderung bei Bildung von Mietergenossenschaften
  • Stärkere Förderung von Wohneigentum: Mietkaufmodelle, steuerliche Motivation, städtische Immobilienfonds
  • Bessere Bürgerbeteiligung im Planungsprozess

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